Geschichte
Das damals von dichtem Wald (genannt: Miriquidi) bedeckte obere Erzgebirge wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch fränkische Bauern besiedelt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der heute zur Stadt Annaberg-Buchholz gehörenden Ortschaften Frohnau, Geyersdorf und Kleinrückerswalde stammen aus dem Jahr 1397.
In geringem Umfang sind um 1470 erste bergbauliche Tätigkeiten im heutigen Stadtgebiet belegt. Als am nahen Schreckenberg 1491 reiche Silbererzgänge entdeckt wurden, setzte im Zuge des Berggeschreys ein starker Zustrom von Menschen ein. Am 21. September 1496 wurde auf Geheiß des sächsischen Landesherrn Georg des Bärtigen eine Stadt gegründet. Im Jahr darauf begannen die ersten Bauarbeiten der neuen Siedlung. Der Entwurf der Anlage stammte von dem späteren Freiberger Bürgermeister und Gelehrten Ulrich Rülein von Calw. Am 28. Oktober 1497 erhielt die „Newe Stat am Schrekenbergk“ das Stadtrecht und im Jahr darauf das Münzrecht. Ab 1501 bezeichnete man die Stadt als „santt Annabergk“.
1495 begann man auf Grünhainer Klostergebiet, unterhalb von Annaberg, eine weitere Bergbausiedlung anzulegen. St. Katharinenberg im Buchholz erhielt 1501 erste Privilegien und wurde erstmals 1539 als Städtlein bezeichnet.
Seit der Leipziger Teilung 1485 verlief die Landesgrenze des ernestischen und des albertinischen Sachsens im Tal der Sehma zwischen den beiden Städten Annaberg und Buchholz. Nach der Wittenberger Kapitulation kam auch Buchholz zum albertinischen Teil Sachsens.
Geografische Lage
Die Stadt Annaberg-Buchholz liegt im Oberen Erzgebirge in einer durchschnittlichen Höhe von 600 Metern (ü. NN) beiderseits des Sehmatals. Der Stadtteil Annaberg erstreckt sich an den Hängen des Pöhlberges (832 m ü. NN) rechts der Sehma, Buchholz an der gegenüberliegenden Talseite bis zum Schottenberg. Aufgrund seiner besonderen Lage hat der Stadtteil Buchholz den Charakter einer Terrassenstadt.
Gründung
Das damals von dichtem Wald (genannt: Miriquidi) bedeckte obere Erzgebirge wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch fränkische Bauern besiedelt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der heute zur Stadt Annaberg-Buchholz gehörenden Ortschaften Frohnau, Geyersdorf und Kleinrückerswalde stammen aus dem Jahr 1397.
In geringem Umfang sind um 1470 erste bergbauliche Tätigkeiten im heutigen Stadtgebiet belegt. Als am nahen Schreckenberg 1491 reiche Silbererzgänge entdeckt wurden, setzte im Zuge des Berggeschreys ein starker Zustrom von Menschen ein. Am 21. September 1496 wurde auf Geheiß des sächsischen Landesherrn Georg des Bärtigen eine Stadt gegründet. Im Jahr darauf begannen die ersten Bauarbeiten der neuen Siedlung. Der Entwurf der Anlage stammte von dem späteren Freiberger Bürgermeister und Gelehrten Ulrich Rülein von Calw. Am 28. Oktober 1497 erhielt die „Newe Stat am Schrekenbergk“ das Stadtrecht und im Jahr darauf das Münzrecht. Ab 1501 bezeichnete man die Stadt als „santt Annabergk“.
1495 begann man auf Grünhainer Klostergebiet, unterhalb von Annaberg, eine weitere Bergbausiedlung anzulegen. St. Katharinenberg im Buchholz erhielt 1501 erste Privilegien und wurde erstmals 1539 als Städtlein bezeichnet.
Seit der Leipziger Teilung 1485 verlief die Landesgrenze des ernestischen und des albertinischen Sachsens im Tal der Sehma zwischen den beiden Städten Annaberg und Buchholz. Nach der Wittenberger Kapitulation kam auch Buchholz zum albertinischen Teil Sachsens.
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