Stützengrün Stützengrün ist eine kreisangehörige Gemeinde im sächsischen Erzgebirgskreis mit etwa 4000 Einwohnern.
Geografie
Stützengrün liegt im Erzgebirge direkt an der Grenze zum Vogtland. Durch Stützengrün fließt der Weißbach, der direkt in die Eibenstocker Talsperre einmündet.
Geologie
Die Gemeinde liegt auf einer hügeligen Hochfläche aus dem Eibenstocker Turmalingranit und erstreckt sich auf einer Höhenlage von 570 bis 680 m ü. NN.
Gemeindegliederung
Dazu gehören neben dem Ortsteil Stützengrün mit den ehemals selbständigen Gemeinden Oberstützengrün und Unterstützengrün die eingemeindeten Orte Hundshübel und Lichtenau. Ferner existiert die Ortsbezeichnung Neulehn am Fuße des Kuhbergs, die den Ursprung von Oberstützengrün bildet.
Geschichte
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
* 1971 - 2.863 * 1998 - 4.092 * 1999 - 4.085 * 2000 - 4.004 * 2001 - 3.976 * 2002 - 3.981 * 2003 - 3.941 * 2004 - 3.842 * 2005 - 3.806 * 2006 - 3.771 * 2007 - 3.724 * 2008 - 3.688
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
Urkundlich erstmals erwähnt wurde Stützengrün 1546 in einem sogenannten Befreiungsbrief eines Balthasar von der Planitz. Zuvor bereits gab es einige Gehöfte samt eines Brauhauses am Fuße des Kuhbergs, die von der Herrschaft in Auerbach als neues Lehen vergeben wurden und noch heute den Ortsnamen Neulehn besitzen. Aus Neulehn entstand dann Oberstützengrün. Der Ortsteil Unterstützengrün war noch bis in die 1950er Jahre als Ortschaft mit eigenem Bürgermeister selbständig. Hier datiert die erste Erwähnung in einer Besitzurkunde über ein Mühlengut und einen Waffenhammer des Amtsschössers von Schwarzenberg von 1575.
1563 wurde Stützengrün durch Ankauf von August von Sachsen kurfürstliches Dorf und gehörte zum Amt Schwarzenberg. 1632 wurde eine Eisengrube erschlossen, die lange Zeit den Charakter des Ortes prägte. Die Bürstenindustrie entstand 1925, nachdem der Bergbau zum Erliegen kam. Lichtenau kam bedingt durch die Gemeindegebietsreform 1996 zu Stützengrün und Hundshübel drei Jahre später.
quelle wikipedia [ Zurück ]
|