Gelenau/Erzgeb. Gelenau (erzgebirgisch: Geeln) ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis in Sachsen.
Geografie
Das langgezogene Waldhufendorf liegt in Südwest-Nordost-Richtung im Norden des Erzgebirgskreises. Der tiefste Punkt ist das Tal der Wilisch. Höchster Punkt ist die Auerbacher Höhe mit 640 m.
Nachbargemeinden
Im Nordosten grenzt Amtsberg, im Osten Venusberg, im Süden Thum, im Südwesten Auerbach, im Westen Gornsdorf und im Norden Burkhardtsdorf an die Gemeinde.
Geschichte
Urkundliche Erwähnung fand der Ort zunächst in Form von Personennamen, erstmals 1256, als ein Heinricus de Gelene bezeugt ist. Als eigenständige Ortsbezeichnung taucht Gelynowe erstmals 1299 auf. Der Ort stand von Anfang an unter einer herrschaftlichen Zweiteilung. Die nördliche Ortsseite und das Rittergut gehörten zur Herrschaft Waldenburg, die südliche Ortsseite zur Herrschaft Schellenberg. 1533 kaufte die Familie Schönberg Ort und Rittergut.
Mit dem Aufkommen der Strumpfwirkerei ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die bis dahin überwiegend bäuerliche Wirtschaft des Ortes stark verändert, indem viele Einwohner diese neue Erwerbsmöglichkeit wahrnahmen. Später wurde durch den Bau einer Spinnerei die Industrialisierung eingeleitet und es entstanden weitere Textilbetriebe im Ort.
Mit der Ansiedlung weiterer Arbeiter stieg die Einwohnerzahl ständig und Gelenau zählte zeitweise zu den größten Dörfern Deutschlands.
Geografie
Das langgezogene Waldhufendorf liegt in Südwest-Nordost-Richtung im Norden des Erzgebirgskreises. Der tiefste Punkt ist das Tal der Wilisch. Höchster Punkt ist die Auerbacher Höhe mit 640 m.
Nachbargemeinden
Im Nordosten grenzt Amtsberg, im Osten Venusberg, im Süden Thum, im Südwesten Auerbach, im Westen Gornsdorf und im Norden Burkhardtsdorf an die Gemeinde. Geschichte [Bearbeiten]
Urkundliche Erwähnung fand der Ort zunächst in Form von Personennamen, erstmals 1256, als ein Heinricus de Gelene bezeugt ist. Als eigenständige Ortsbezeichnung taucht Gelynowe erstmals 1299 auf. Der Ort stand von Anfang an unter einer herrschaftlichen Zweiteilung. Die nördliche Ortsseite und das Rittergut gehörten zur Herrschaft Waldenburg, die südliche Ortsseite zur Herrschaft Schellenberg. 1533 kaufte die Familie Schönberg Ort und Rittergut.
Mit dem Aufkommen der Strumpfwirkerei ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die bis dahin überwiegend bäuerliche Wirtschaft des Ortes stark verändert, indem viele Einwohner diese neue Erwerbsmöglichkeit wahrnahmen. Später wurde durch den Bau einer Spinnerei die Industrialisierung eingeleitet und es entstanden weitere Textilbetriebe im Ort.
Mit der Ansiedlung weiterer Arbeiter stieg die Einwohnerzahl ständig und Gelenau zählte zeitweise zu den größten Dörfern Deutschlands.
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